Heilpraktikerschule Luzern: Diplome überreicht

Luzern, 13. Dezember 2016 – Am Donnerstag, 8. Dezember 2016 haben 56 angehende Naturheilpraktiker an der Heilpraktikerschule Luzern die Diplome erhalten. In seiner Rede fragte Schulleiter Peter von Blarer, ob Gesundheit wirklich das höchste Gut sei.

Jetzt geht es ins Berufsleben und für manche bald an die Höhere Fachprüfung fürs eidg. Diplom: die Absolventen der Heilpraktikerschule Luzern mit Dozenten und Ulrike und Peter von Blarer Zalokar und Hein Zalokar von der Schulleitung.

Viel Arbeit für die Schulleitung der Heilpraktikerschule Luzern: Ulrike von Blarer Zalokar, Gründerin der Schule, ihr Mann Peter von Blarer und ihr Sohn Hein Zalokar hatten 56 Absolventen 71 Diplome zu überreichen. Viele Absolventen sind der Einladung gefolgt, mit dabei ihre Partner, Kinder und Angehörigen. Die Feier fand traditionsgemäss am Feiertag des 8. Dezembers an der Heilpraktikerschule Luzern statt, bereits zum zweiten Mal im neuen Schulgebäude.

Für die meisten Absolventen ist dieses Diplom ein Zwischenschritt zum eidgenössischen Diplom. Bevor dazu die Höhere Fachprüfung zu absolvieren ist, ist zunächst Berufserfahrung zu sammeln, sei es in der eigenen oder einer Gemeinschaftspraxis oder angestellt.

Gesundheit als höchstes Gut?

Gerade weil es Naturheilpraktikern um Gesundheit geht, fragte von Blarer, selber TCM- und Shiatsu-Therapeut, in seiner Rede, ob Gesundheit tatsächlich das Wichtigste im Leben sei. In der heutigen Zeit kümmerten sich die Menschen unglaublich viel um ihre Gesundheit, es scheine, dass den Menschen die Gesundheit das Wichtigste im Leben sei. Doch wenn man die glücklichsten Menschen nach dem höchsten Gut frage, das seien die Dänen, «sagen sie, das höchste Gut ist nicht die Gesundheit, es ist die Liebe.» Darüber dürfe man nachdenken, denn, so von Blarer, wie überstehe man Krankheit ohne Liebe? Und: «Was nützt dir Gesundheit ohne Liebe?»

71 Diplome für 56 Absolventen

In den Methoden der Alternativmedizin gab es 39 Diplome: eines in Traditioneller Europäischer Naturheilkunde TEN, eines in Phytotherapie und vier Ernährungscoach-Diplome; und 33 Diplome in Traditioneller Chinesischen Medizin TCM: in Akupunktur, Chinesischen Arzneimittel, Diätetik West-TCM, Medizinischem QiGong, Phytotherapie West-TCM und TuiNa. In der Komplementärtherapie gab es 26 Diplome: zwölf in Craniosacral-Therapie, sechs in Kinesiologie und acht in Shiatsu. In den Massage-Praktiken waren sechs Diplome zu überreichen: einmal Berufsmasseurin, zweimal Klassische Massage, zweimal Fussreflexzonen-Therapie.

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