Heilpraktikerschule Luzern: zum ersten Mal über 100 Diplome

Ebikon, 11. Dezember 2018 – An der Diplomfeier vom 7. Dezember sind 104 Naturheilpraktiker, Komplementär-Therapeuten und Masseure diplomiert worden. Insgesamt überreichten Peter von Blarer und Hein Zalokar von der Schulleitung 120 Diplome.

Für viele ist der Abschluss ein Schritt zum eidgenössischen Diplom, andere erweitern damit ihr Praxis-Angebot: die Absolventen der Heilpraktikerschule Luzern mit Hein Zalokar von der Schulleitung. Photo: Maya Jörg

Über die Diplome freut sich Schulleiter Hein Zalokar: «Unser Studiengang Medizinischer Masseur ist gut angelaufen, viele Diplomanden kommen ihrem Ziel heute näher», sie schliessen zum Beispiel die Fachausbildung Fussreflexzonen ab. Diese Ausbildung ist Teil des Studiengangs; schon nach ein bis eineinhalb Jahren behandeln die Absolventen in dieser Methode krankenkassenanerkannt.

Zwei neue Abschlüsse und 120 Diplome

Unter den Diplomanden sind die ersten zwölf schweizweit, die ein Branchenzertifikat der OdA KT in den Methoden Shiatsu und Kinesiologie erhalten, auf direktem Weg über eine akkreditierte Ausbildung und ohne Gleichwertigkeitsverfahren. Ihr Ziel ist das eidg. Diplom als KomplementärTherapeut.

In den Methoden der Alternativmedizin gab es 27 Diplome: zwei in Traditioneller Europäischer Naturheilkunde TEN, zwei in Phytotherapie und sieben Ernährungscoach-Diplome; und 16 Diplome in Traditioneller Chinesischen Medizin TCM: in Akupunktur, Chinesischen Arzneimittel, Medizinischem QiGong, Phytotherapie West-TCM und TuiNa.

In der Komplementärtherapie gab es 23 Diplome: sechs in Craniosacral-Therapie, sechs in Kinesiologie und elf in Shiatsu.

Weiter gab es 70 Diplome der Massage-Praktiken: acht in Klassischer Massage, zwölf in manueller Lymphdrainage, 46 in Fussreflexzonen-Therapie und vier Berufsmasseure.

Einige Studenten haben einen Studiengang abgeschlossen und so gleich mehrere Diplome erhalten, deshalb gab es an der Feier mehr Diplome als Absolventen.

«Am besten lernt es sich mit Begeisterung, das zeigt auch die Hirnforschung», sagt Schulleiter Peter von Blarer in seiner Rede. Und ja, manchmal müsse man auch durchhalten. Er bedankte sich bei den Angehörigen für die Unterstützung.

In einem persönlichen Schlusswort schreiben einige Absolventen, wie sie zu ihrer Ausbildung gekommen sind und wie es nun weitergeht.

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