Häufige Fragen

zum Beruf

Welche Berufschancen habe ich mit der Ausbildung?

Stellenangebote gibt es immer noch wenige. Doch wer gerne selbstständig arbeitet und sich die Zeit am liebsten frei einteilt, z. B. für die Familie, sich selbst oder eine Teilzeit-Arbeit, hat gute Perspektiven. Auf Basis der Rückmeldungen, die wir erhalten, können wir tendenziell folgende Zahlen angeben: Etwa 20% der AbsolventInnen können nach ca. zwei Jahren von ihrem neuen Beruf leben. Weitere 30 Prozent brauchen dazu etwa fünf Jahre. Die restlichen 50% arbeiten in einem Time-Sharing-Modell, z. B. drei Tage in der Praxis, zwei Tage im angestammten Beruf. Es scheint dabei eine Korrelation zu geben: AbsolventInnen grosser Ausbildungen erreichen schneller eine gut laufende Praxis als AbsolventInnen kleinerer Ausbildungen. Da sind oft die Ziele unterschiedlich: AbsolventInnen grosser Ausbildungen wollen mit aller Energie und Kraft in den neuen Beruf einsteigen und dabei das Alte hinter sich lassen; AbsolventInnen kleinerer Ausbildungen möchten ihren neuen Beruf eher in ihren Lebensstil integrieren, zum Beispiel eben durch solche Time-Sharing-Modelle – und dann vielleicht langsam, aber stetig wachsen.

Wie arbeiten HeilpraktikerInnen und TherapeutInnen?

Während des Überganges in die Selbst­ständigkeit kann es sein, dass sich zwei oder mehr StudentInnen, die bereits eine Methode abgeschlossen haben und EMR-registriert sind, gemeinsam eine kleine Praxis tageweise teilen. Nach dem kompletten Abschluss arbeiten jedoch die meisten bald in der eigenen Praxis oder mit eigenem Raum in einer Gemeinschaftspraxis, sei es mit weiteren NaturheilpraktikerInnen oder mit SchulmedizinerInnen.

Gibt es Stellenangebote für HeilpraktikerInnen?

Ein «Ja» als Antwort ist zu viel, ein «Nein» zu wenig. Mittlerweile gibt es tatsächlich einige Naturheilkunde-Praxen, die HeilpraktikerInnen und TherapeutInnen einstellen. Auch einige Reha-Zentren und Wellness­hotels bieten Stellen an; und in immer mehr Arztpraxen wird erkannt, dass eine HeilpraktikerIn bzw. eine TherapeutIn im Team das Angebot vervollständigt. Die eidgenössischen Diplome erleichtern den Zugang zu solchen Institutionen.

Welche Anerkennung habe ich?

Unsere Ausbildungen richten sich nach den Anforderungen und Richtlinien der Kantone, der Berufsverbände, der OdA AM, der OdA KT, des EMR und der ASCA. Die Berufsverbands-Anerkennungen sind für die politische Entwicklung des Berufsstandes wichtig. Das EMR sorgt dafür, dass Sie mit den Krankenkassen abrechnen können. Auch die kantonal unterschiedlichen Berufs­ausübungsbewilligungspflichten werden in unseren Ausbildungen berücksichtigt.

zur Ausbildung

Benötige ich medizinische Vorkenntnisse?

Nein, an der Heilpraktikerschule Luzern benötigen Sie keinerlei medizinische Vorkenntnisse.

Kann ich mir Lernleistungen anrechnen lassen?

Ja, das Anrechnen bereits erbrachter Lernleistungen ist möglich. Fragen Sie im Sekretariat, oder laden Sie den Leitfaden zur Anrechnung von Lernleistungen von unserer Website. Das Prüfen der Unterlagen ist jedoch oft sehr aufwendig, und deshalb verrechnen wir dafür pauschal CHF 80.–; diesen Betrag schreiben wir Ihnen wieder gut, wenn Sie die Ausbildung buchen.

Was bedeuten Lernstunden und Präsenzzeit?

Lernstunden im Sinne von Art. 42 Abs. 1 BBV: Lernstunden umfassen die Präsenzzeiten, den durchschnittlichen zeitlichen Aufwand für selbstständiges Lernen, persönliche oder Gruppenarbeiten, weitere Veranstaltungen im Rahmen der jeweiligen Ausbildung, Lernkontrollen und Qualifikationsverfahren, das Einüben der Umsetzung des Gelernten in die Praxis und begleitete Praktika.

Lernstunden und Präsenzzeiten werden an der HPS in Stunden à 60 Minuten ausgewiesen.

Ist das Schulgeld auf einmal zu bezahlen?

Nein, das Schulgeld ist in der Regel in halbjährlichen Teilzahlungen zu entrichten.

Welche Kosten für Lehrmittel und Lehrbücher habe ich selbst zu tragen?

Alle Kursskripte werden kostenlos abgegeben oder stehen zum Download bereit.

Die Fachliteratur und Lehrbücher sind selber im Handel zu beziehen. Welche ungefähren Kosten dafür anfallen, ist bei den Ausbildungen jeweils in der Übersicht unter «zusätzliche Kosten» vermerkt. Diese Übersicht ist in unseren Broschüren abgedruckt; Eine detaillierte Auflistung steht ebenfalls auf unserer Website im Downloadbereich zum Herunterladen bereit.

Gibt es für die Ausbildungen finanzielle Unterstützung?

Seit 1. Januar 2017, gibt es Bundesbeiträge für Studiengänge, die zu eidgenössischen Diplomen führen.

Zusätzlich zu den Bundesbeiträgen können Stipendien oder zinslose Darlehen beantragt werden. Dies übrigens auch für Fachausbildungen. Es gibt mittlerweile auch die Möglichkeit, die Finanzierung über private Stiftungen und Vereine zu gestalten.

Informieren Sie sich hier: www.heilpraktikerschule.ch/wind-in-die-segel

Wie viel Zeit muss ich zum Lernen aufwenden?

Dies ist natürlich sehr individuell. Unsere Erfahrung zeigt, dass pro Stunde Unterricht ungefähr eine zusätzliche Stunde zum Lernen und Üben gebraucht wird. Dies spiegelt sich in den angegebenen Lernstunden, welche versuchen, den gesamten Zeitaufwand eines Kurses oder einer ganzen Ausbildung zu zeigen.

Wie viel kann ich nebenbei noch arbeiten?

Damit Sie sich ein möglichst klares Bild machen: Eine 100%-Stelle mit 42-Stunden-Woche abzüglich Ferien und Feiertage hat im Jahr ca. 2’000 Arbeitsstunden. Wenn Sie jetzt die Lernstunden Ihrer gewünschten Ausbildung durch die Anzahl Ausbildungsjahre dividieren, erhalten Sie die durchschnittliche Belastung in Stellenprozenten für Ihre Ausbildung.

Aus Erfahrung können wir folgende Faustregel mitgeben: Wer seine Ausbildung aus dem laufendem Erwerb bezahlt, wird ziemlich sicher noch 60% arbeiten müssen. Wer also durchschnittlich belastbar ist, kann somit eine Ausbildung zur KomplementärTherapeutIn mit z. B. Shiatsu in drei Jahren durchlaufen.

Für eine Ausbildung zur NaturheilpraktikerIn, z. B. Akupunktur TCM, ist in einem solchen Fall sicherlich mit vier Jahren zu rechnen. Die Ausbildung liesse sich also schneller absolvieren, wenn es möglich ist, 60% statt 40% der Zeit in die Ausbildung zu investieren.

Kann ich während einer Ausbildung die Ausbildung verändern?

Ja, die Ausbildung können Sie Ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen. Sie können sie vergrössern, z. B. den Studiengang Akupunktur TCM mit einer Shiatsu-Ausbildung ergänzen. Oder wenn eine «grosse» Ausbildung – z. B. der Studiengang Akupunktur & Arzneitherapie TCM Chinesische Medizin – zu intensiv wird, können Sie ihn kürzen, z. B. auf die Akupunktur-TCM-Ausbildung. Teilen Sie uns Ihre Absichten bitte früh genug mit. Bitte beachten Sie unsere allgemeinen Vertragsbedingungen.

Kann ich die Ausbildung für eine längere Zeit unterbrechen, weil ich eine grössere Reise unternehmen möchte?

Ja, aber mit gewissen Konsequenzen: z. B. die Medizinischen Grundlagen werden nur in einem Zyklus von etwa anderthalb Jahren wiederholt, was bedeuten kann, dass dieser Ausbildungsteil um deutlich mehr als ein Jahr verlängert wird. Hier legen wir auch Wert auf eine «Kündigungsfrist» von drei Monaten, da uns sonst die Organisation sehr erschwert wird. Meistens empfehlen wir die Auflösung des Ausbildungsvertrages, womit Sie richtig frei sind. Bei einem Wiedereinstieg innerhalb eines Jahres wird Ihnen die Einschreibegebühr gutgeschrieben.

Wie viele StudentInnen bestehen die Abschlussprüfung prozentual?

Die Quote bewegt sich seit Jahren zwischen 80 und 90 Prozent im ersten Anlauf. Uns ist es lieber, wenn wir schon frühzeitig erkennen, dass eine StudentIn Mühe haben wird; so können wir das weitere Studium gemeinsam besprechen und Lösungen finden, bevor die Enttäuschung da ist.

zur Schule

Was macht die Heilpraktikerschule so speziell?

Sie können Ihren Traumberuf erlernen.

Wir haben Schulerfahrung seit 1985. In dieser Zeit haben wir uns immer weiter entwickelt – fachlich, pädagogisch wie organisatorisch.

Flexibilität: Sie können innert kürzester Zeit mit einem für Sie interessanten Kurs beginnen.

Wir achten darauf, unsere Ausbildungen ganz klar darauf auszurichten, wie Sie in Ihrer Praxis arbeiten und welche Situationen Ihnen dort begegnen werden. Viele unserer AbsolventInnen führen heute eine erfolgreiche Praxis.

Wir sind ein Familienunternehmen in der zweiten Generation, und das beeinflusst natürlich unsere Perspektive: Sie ist ganz klar eine langfristige und auf Sicherheit sowie Seriosität bedachte. Das führt zu einer Kontinuität, die im Bereich der Naturheilkunde einmalig ist. Von dieser Kontinuität profitieren alle Beteiligten: die StudentInnen und das ganze Team der Heilpraktikerschule Luzern.

Seit Ostern 2015 sind wir die wohl modernste Heilpraktikerschule in ganz Europa: Unser Schulgebäude haben wir eigens und speziell für Naturheilkunde-Ausbildungen gebaut, mit unserem Herzblut und unserer 30-jährigen Ausbildungserfahrung, sodass auch wirklich drin und dran ist, was unsere DozentInnen und unsere StudentInnen benötigen.

Die Heilpraktikerschule Luzern hat nicht nur einen Spitzenplatz in der Alternativ­medizin (AM). Auch hinsichtlich der Komplementärtherapie (KT) ist sie führend. Zu dieser Position tragen unsere Kooperationen wesentlich bei: die Akademie für Kinesiologie und Heilkunde in Achberg am Bodensee (D), das Sphinx-Cranio­sacral-Institut Basel und die Rosenberg Europäische Akademie für Ayurveda (REAA). Diese Zusammenarbeit ermöglicht Ayurverda-, Cranio­sacral- und Kinesiologie-Ausbildungen auf allerhöchstem Niveau.

Wir verbinden das östliche Heilwissen mit dem westlichen: East meets West.

Unsere Ernährungsberatung ist eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Behandlungen, sowohl die der West-TCM als auch die der Ayurveda; das sind einmalig fundierte Ausbildungen.

Unsere Administration arbeitet motiviert und effizient, so dass Sie auf Anfragen innert kürzester Frist Ihre Antwort erhalten.

Gibt es Parkplätze in der Nähe?

Ein günstiges Parkhaus steht sieben schnelle Gehminuten entfernt, an der Zentralstrasse: das Parking Ladengasse (ein Franken pro Stunde). An der Schule selber haben wir leider keine Parkplätze für StudentInnen. Das Schulhaus ist auf Fels gebaut, sodass wir in unserer Einstellhalle nur für unsere Dozent­Innen genügend Parkplätze bauen konnten. Als Idee: StudentInnen, die sehr intensiv bei uns studieren, haben auch schon selber private Parkplätze in nächster Umgebung direkt über das Internet permanent gemietet.

Wo kann ich mich verpflegen?

Wir bieten eine grosszügige, in frischem Grün gehaltene Kaffeeküche und einen grossen Aufenthaltsraum/Lobby im Bistro-Style. In der Kaffeeküche stehen Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Mikrowellen und Herdplatten, Töpfe, Pfannen und Geschirr zur Verfügung; Sie können also Ihr Essen hier kochen oder wärmen, jederzeit. Einen Snack-Automaten haben wir mit relativ vernünftigen Snacks gefüllt. In der näheren Umgebung gibt es einige Take-aways und ein wirkliches gutes Asia-Restaurant, ebenfalls mit Take-away-Möglichkeit.