«Die Touch for Health-Kurse haben mir geholfen, einen neuen Weg einzuschlagen»

Luzern, 9. Juni 2009 – Seit Dezember 2009 studiert Cécile Striby Schneider Kinesiologie. Im Interview sagt Cécile, was Kinesiologie ihr und ihrer Familie bringt und warum sie sich für die Ausbildung an der Heilpraktikerschule Luzern entschieden hat.

Ursprünglich wollte Cécile Striby Schneider nur die Touch for Health-Kurse besuchen, doch jetzt studiert sie die gesamte Fachausbildung Kinesiologie.

Was hat dich veranlasst, Touch for Health (TFH) zu erlernen?

Ich bin als Patientin mit der Kinesiologie in Berührung gekommen. Die Kinesiologie hat mich begeistert, und ich habe mehr darüber erfahren wollen. Ich habe mich dann bei der Kinesiologin und im Internet informiert. Es war für mich klar, dass ich mindestens die TFH-Kurse besuchen möchte.

Was waren deine Erwartungen? Wurden sie erfüllt?

Ich ging offen und mit viel Neugierde in diese Kurse. Sie waren für mich ein Erlebnis. Karin ist eine kompetente Kursleiterin. Sie versteht es, die Kurse so zu gestalten, dass jeder davon profitieren kann. Sie bringt den Kursinhalt so rüber, dass man sich zutraut, das Wissen sofort anzuwenden.

Wie wendest du dein neues Wissen und Können an?

Mein TFH-Wissen wende ich sehr oft an. Die 14-Muskel-Balance ist die beste Balance bei jemandem, der Kinesiologie noch nie erlebt hat. Es ist wirklich sehr eindrücklich, wie mit einfachen Muskeltests Energieblockaden entdeckt und mit genau so einfachen Techniken korrigiert werden: Ein Muskel, der vorher als abgeschaltet getestet wurde, kann dazu gebracht werden, dass er wieder hält, die Energie also wieder fliesst, und zwar einfach durch das Massieren einer bestimmten neurolymphatischen Zone oder durch die Berührung des entsprechenden neurovaskulären Punktes. Für die Anwendung in der Familie finden sich immer wieder Gelegenheiten. Einige Beispiele:

• Eine Freundin kam mit Kopfschmerzen zu mir. Nach der 14-Muskel-Balance waren die Schmerzen weg.

• Mein Mann fühlte sich immer sehr schlecht, wenn er Pilze gegessen hatte. Mit dem Nahrungsmitteltest haben wir herausgefunden, welche Pilze er verträgt und welche nicht. Mein Sohn hat dabei als Surrogatperson fungiert.

• Die 14-Muskel-Balance und den Nahrungsmitteltest kann man schon nach den zwei Tagen TFH 1 anwenden.

• Meine 8-jährige Tochter ist in der Nacht von Mücken gestochen worden. Am anderen Tag hatte sie einen Auftritt mit der Schule in einem Festzelt. Ihre Augen waren ganz geschwollen und es juckte sie sehr. Als Notmassnahme konnte ich ihr zwischendurch die neurovaskulären Punkte derjenigen Meridiane halten, die in der Nähe der Augen durchgehen. Also: Die Punkte des Magen-, des Gallenblasen-, des Blasen- und des Dreifach-Erwärmer-Meridians. Da sich diese Punkte alle am Kopf befinden, konnten wir das ganz unauffällig machen. Es dauerte jeweils nur etwa zwei Minuten, bis das Jucken wieder aufhörte, und es hielt etwa eine Stunde an.

• Mein 11-jähriger Sohn massiert sich die «Einschaltpunkte», bevor er an die Hausaufgaben geht oder wenn er merkt, dass seine Konzentration nachlässt. Auch die Überkreuzbewegungen kommen dann zum Einsatz.

• Mich selber habe ich einmal mit einer Tageszeit-Balance wieder ins Gleichgewicht bringen können, nachdem ich eine Zeit lang unter Schlafschwierigkeiten gelitten hatte.

• Die Fünf-Elemente-/Einpunkt-Balancen aus TFH 2 dauern nicht so lange, da man zur Korrektur meist nur einen einzigen Meridian stärken muss. So gibt es bestimmt noch viele Beispiele, wo und wie man das Gelernte aus den TFH-Kursen einsetzen kann. In TFH 1 und TFH 2 lernt man bereits so viel, dass man es im täglichen Leben, besonders in einer Familie, gut anwenden kann. Auch wenn ich bis heute viele weitere Balance-Methoden kennengelernt habe, kommen die TFH-Methoden doch immer wieder zur Anwendung.

Hat sich durch den TFH-Kurs etwas in deinem Leben verändert? Was?

Die TFH-Kurse haben mir geholfen, einen neuen Weg einzuschlagen. Mein Bedürfnis nach Kreativität, Intuition und Bodenständigkeit erfährt in der Kinesiologie, wie wir sie von Karin und Georg vermittelt bekommen, eine Einheit. Jetzt mache ich die gesamte Kinesiologie-Ausbildung, und somit hat sich eigentlich mein gesamtes Leben und damit auch das meiner Familie verändert.

Es gibt viele Anbieter von TFH. Warum hast du dich für die Heilpraktikerschule Luzern entschieden?

Ich wollte die TFH-Kurse an einer anerkannten Schule machen, da ich im Hinterkopf bereits mit dem Gedanken spielte, die gesamte Ausbildung zu machen. Ich hatte noch keine Ahnung davon, dass es verschiedene Kinesiologie-Richtungen gibt. Für die Brain-Gym-Kurse habe ich mich in Zürich angemeldet und für die TFH-Kurse in Luzern. So konnte ich vergleichen. Es war eine sehr schwierige Entscheidung. Für die Schule in Zürich sprach die 30-jährige Erfahrung. Mein «Kopf», der bis dahin in meinem Leben einiges mehr als mein «Bauch» zu sagen hatte, hat für Zürich plädiert. Die Schule ist sehr nah am Bahnhof, und auch die Zugverbindungen wären besser gewesen. Für die Heilpraktikerschule Luzern hat der offene Internetauftritt gesprochen. Ich bin sehr für Offenheit. Die Kosten sind klar aufgeführt, die Homepage ist übersichtlich. Das schätze ich sehr. Der erste telefonische Kontakt war geprägt von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Kommt hinzu, dass die Schule sehr schön gelegen ist. Eigentlich war es so, dass ich mich hier einfach wohler gefühlt habe.

Also ein Bauchentscheid?

Ja, und heute bin ich sehr froh, dass ich diesen «Bauchentscheid» getroffen habe. Ich bin auch sehr glücklich darüber, von Karin und Georg in der Kinesiologie unterrichtet zu werden. Auch ist es toll, dass die Heilpraktikerschule Luzern nicht eine reine Kinesiologie-Schule ist. Ich finde es unheimlich spannend, auch Studenten anderer Richtungen kennenzulernen. Das Modul-System der Schule habe ich erst später schätzen gelernt. Am Anfang war es kein Kriterium.

Anfänglich scheinst du nicht daran gedacht zu haben, eine eigene Praxis zu eröffnen. Hat sich das geändert?

Ich bin ein Mensch, der sich mit Bedacht an eine Sache herantastet. myKinesiologie, also die kleine Kinesiologie-Ausbildung, ist mir da entgegen gekommen. Nachdem ich dann die Kurse AP 1+2 besucht hatte, habe ich mich entschlossen, die ganze Ausbildung zu machen mit dem Ziel, eine eigene Praxis zu eröffnen. Dazu waren natürlich Gespräche mit der Familie nötig. Mein Mann und die Kinder unterstützen mich, und dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

 

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