Komplementäre Methoden erobern Psychiatrie: Mit Shiatsu gegen Depressionen

Die chinesische und die japanische Medizin beschäftigen sich seit Jahrtausenden mit Qi, der Lebensenergie, die durch den Körper fliesst. Shiatsu kann diesen Fluss aufrechterhalten oder wieder herstellen und wird erfolgreich auch in der Psychiatrie angewendet.

Shiatsu-Therapeutin Katerina Chrissochou löst bei Burnout-Patienten Blockaden in den Energieleitbahnen, den sogenannten Meridianen. Sie erreicht damit einen freien Fluss der Lebensenergie Qi.

«Shiatsu ist immer super entspannend», sagt der 58-jährige Josef Hardegger aus Uetikon ZH, legt sich rücklings auf eine dicke, rund drei auf drei Meter grosse Matte und schliesst die Augen. Neben ihn kniet sich Katerina Chrissochou. Sanft beginnt sie ihn am Bauch zu massieren. Dabei fällt auf, dass sie nicht einfach massiert, sondern immer wieder auf bestimmte Punkte mit dem Daumen einen Druck ausübt. Wenn Hardegger sein Gesicht schmerzhaft verzieht, kommentiert das die Therapeutin jeweils: «Da sind Sie blockiert.»


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Komplementäre Methoden erobern Psychiatrie: Mit Shiatsu gegen Depressionen

Sprechstunde Gesundheit, 12. Dezember 2008, Seite, 18–23