So viel Touch for Health auf einmal?

Luzern, 12. September 2014 – Im Oktober finden alle vier Touch-for-Health-Module an einem Stück statt. Wir haben Georg am Telephon erwischt und ihn gefragt, was acht Tage voller Muskelstests bringen.

Georg Weitzsch unterrichtet Kinesiologie an der Heilpraktikerschule Luzern und an der eigenen Akademie für Kinesiologie und Heilkunde (AKH) in Achberg (D).

Georg, Anfang Oktober findet sozusagen eine Touch-for-Health-Intensivwoche statt. Wie ist es dazu gekommen?

Georg Weitzsch: Das hat ja eine lange Tradition, Karin z.B. unterrichtet diese Kompaktkurse – so nennen wir es, wenn alle TFH-Module an einem Stück sind – schon seit 1990. An der Heilpraktikerschule Luzern haben wir bisher immer nur zwei Module terminlich hintereinander legen können. Im Jahre 2014 hat es nun aber auch hier zum ersten Mal geklappt, dass wir alle vier Module direkt hintereinander anbieten können.

Was ist aus Sicht des Lernens besser: Alles am Stück? Oder mit einem oder mehreren Abständen zwischen den einzelnen TFH-Modulen, also so, wie diese Module sonst stattfinden?

Man kann sicherlich für beide Varianten argumentieren: Wenn man mehrere Tage an der ganzen Vielfalt dieser Methode dran bleibt, lebt und erlebt man das TFH in seiner wunderbaren Tiefe und Breite. Man beschäftigt sich sechs bis acht Tage mit kaum etwas Anderem. Vielleicht ist man diese Tage sogar weg von zu Hause, und dann bekommt das nochmals einen besonderen Charakter. Man spricht abends noch mit MitstudentInnen, übt vielleicht noch, lernt die Leute noch besser kennen. Viele Leute mögen das sehr, an der AKH machen wir das seit 1997 so, und unsere Erfahrungen – und die Rückmeldungen unserer StudentInnen – sind sehr gut.

Und mit Abständen?

Die vier Module sind ja so konzipiert, das man nach jedem etwas ganz Bestimmtes kann. Und wenn es Abstände zwischen den Modulen gibt, hat man natürlich gut Zeit, dieses neue Wissen und Können einzuüben. So läuft das ja im Normalfall an der Heilpraktikerschule Luzern, und auch da sind unsere Erfahrungen wie auch die Rückmeldungen ausgezeichnet. Vielleicht hängt das auch vom Typ ab: Wer, sagen wir mal, Madeira richtig erkunden will, kann einen ganzen Monat dort verbringen oder viermal eine Woche. 

TFH 1, 2 und 3 unterrichtet Karin, TFH 4 dann Petra: Terminprobleme bei Karin? Oder sind das halt schon sehr viele Tage Unterricht?

Ja, tatsächlich, mit den Terminen ist es nicht ganz einfach. Wir wollten unbedingt einmal so einen Kompaktkurs auch an der Heilpraktikerschule Luzern haben. Bei der Planung geht es immer um Räume und Leute. Als wir gesehen haben, dass da acht Tage frei sind, haben wir gleich Petra kontaktiert, und sie hat dann sofort ihr ok gegeben, und wir haben die Räume reserviert.

Ich möchte nochmal nachfragen: Ist der Dozentenwechsel zwischendrin nicht etwas ungewöhnlich?

Nein, keineswegs. Auch das hat Tradition, wir haben das immer wieder mal gemacht. Das bringt sogar noch einen besonderen «Drive» hinein. Und das Curriculum ist ja international, die Inhalte sind festgelegt, jede gute TFH-DozentIn hält sich daran. Und dann geht es nur noch um Erfahrung – und Petra hat die ja, in jeder Hinsicht – und darum, dass sich ein Dozententeam gut versteht. Das tun wir Kinesiologie-DozentInnen an der Heilpraktikerschule Luzern nun schon seit Beginn unserer Zusammenarbeit, also seit 2008.

Du empfiehlst also diesen Kompaktkurs Touch for Health?

Uneingeschränkt.

Danke, Georg, dass du so spontan gerade Rede und Antwort gestanden bist.

 

Hier die Details der vier Module von Touch for Health:

 

Touch for Health ist Teil der Kurzausbildung myKinesiologie wie auch der Fachausbildung Kinesiologie. Wer diese Module abgeschlossen hat, hat nicht nur viel Neues und praktisch Anwendbares gelernt – sondern bereits einen grossen Schritt auf dem Weg zum Abschluss einer Ausbildung getan.