Ein Tausendsassa nicht nur im Februar

Bis zu zwei Meter hoch, hie und da auch bis zu drei, wächst Angelica archangelica – das allgemein als Arznei Engelwurz bekannte Heilkraut. Seine Höhe ist imposant, weshalb es an seinem Ursprungsort, den skandinavischen Ländern, schon früh als Kulturpflanze geschätzt wurde – in Island schützte man das Kraut sogar gesetzlich. In Grönland ist es mit allen Pflanzenteilen auf dem Speiseplan: mit Blättern, Samen, Wurzeln. Das macht Sinn, enthält die Pflanze doch viel Vitamin C und wird in Norwegen gegen Skorbut empfohlen. Ihr Wirkungsspektrum soll aber noch viel grösser sein: Hält man sich an das Wort von John Parkinson, Hofapotheker des englischen Königs Jakob I., dann ist Angelica gar das beste aller Heilmittel.

Die Angelica archangelica (Arznei-Engelwurz) wächst an feuchten Stellen. Auf gar keinen Fall sollte man sie mit dem äusserst giftigen Wasserschierling verwechseln, der fast gleich aussieht. Photo: Krzysztof Ziarnek, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Bis zu zwei Meter hoch, hie und da auch bis zu drei, wächst Angelica archangelica – das allgemein als Arznei Engelwurz bekannte Heilkraut. Seine Höhe ist imposant, weshalb es an seinem Ursprungsort, den skandinavischen Ländern, schon früh als Kulturpflanze geschätzt wurde – in Island schützte man das Kraut sogar gesetzlich. In Grönland ist es mit allen Pflanzenteilen auf dem Speiseplan: mit Blättern, Samen, Wurzeln. Das macht Sinn, enthält die Pflanze doch viel Vitamin C und wird in Norwegen gegen Skorbut empfohlen. Ihr Wirkungsspektrum soll aber noch viel grösser sein: Hält man sich an das Wort von John Parkinson, Hofapotheker des englischen Königs Jakob I., dann ist Angelica gar das beste aller Heilmittel.

Lesen Sie den Artikel in der Zentralschweiz am Sonntag:
Kraut des Monats: Engelwurz

Zentralschweiz am Sonntag, 28. Februar 2016, Seite 47