Diplomfeier 2016 – Die Schlussworte einiger AbsolventInnen

Luzern, 9. Dezember 2016 – Die Diplome sind überreicht, und hier sagen Joëlle, Sylvia, Alison, Barbara, Jacqueline, Monika, Gabriela und Izabela, warum sie sich zu einer Ausbildung entschlossen haben, wie diese Zeit für sie war und einiges mehr.

Joëlle Haas

«Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Diesen Grundsatz durfte ich bereits als Kind mit auf den Weg nehmen. Richtig erfahren und vertiefen konnte ich ihn jedoch erst in meinen vier Jahren an der Heilpraktikerschule Luzern als Craniosacral-Schülerin. Diese Körpertherapie hat so viele Aspekte: strukturelle, funktionelle und biodynamische, und es gilt, all diese Aspekte in Zusammenhang mit fein geführtem und doch offenem Dialog zu bringen. Dabei kommen Prozesse tiefer Gefühle ins Rollen, äusserst faszinierend und lehrreich. Auch für mich persönlich war das sehr verändernd und entwickelnd. Den Rucksack voll zu packen mit Anatomie, Techniken und Verbindungen, und gleichzeitig zu lernen, alles wieder loszulassen, um wirklich erwartungslos, wertfrei und neutral dem inneren Behandlungsplan der KlientIn zu folgen, machte die Ausbildung besonders schwierig, lies mich jedoch ruhiger, bewusster und glücklicher werden. Ich freue mich, dass Craniosacraltherapie nicht nur ein neuer Beruf für mich geworden ist, sondern mein Leben und auch das meiner Familie verändert hat. Craniosacraltherapie kann im Alltag stattfinden und das macht die Methode für mich so besonders heilsam.»

Joëlle Haas, Praxis für Osteopathie Haas (und Craniosacraltherapie), Morgartenstrasse 2, 6003 Luzern, 079 855 95 73, joyhaas(at)hotmail.com

 

Sylvia Holenstein

«Etwas Sinnvolles sollte es sein, Tiefgang haben, eine erfüllende Tätigkeit bringen – dies waren meine Vorstellungen zu Beginn der Ausbildung an der Heilpraktikerschule Luzern im Frühling 2012. Viel mehr ist daraus geworden und durfte sich entwickeln – es war intensiv, bereichernd, den Horizont erweiternd, zum Nachdenken anregend, die Persönlichkeit schulend. Es hat gebracht – viele neue Erkenntnisse, Ansichten und Einstellungen, neue und sehr bereichernde Freundschaften und Bekanntschaften, einen neuen Beruf, viel Lebensfreude und das Gefühl, genau das Richtige zu machen. In meiner Praxis für Shiatsu, Diätetik West-TCM und medizinisches QiGong darf ich inzwischen Menschen auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Eine wunderbare Aufgabe.»

Sylvia Holenstein, Praxis für Komplementärtherapie, Metallstrasse 1, 6300 Zug, 079 483 96 67, info(at)shiatsu-tcm-holenstein.ch, www.shiatsu-tcm-holenstein.ch

 

Alison Dünner

«Mit 21 hat es mich erwischt, das ‚Heilkundevirus‘ und ich startete meinen Weg mit der Ausbildung zur ärztl. dipl. Masseurin in Bern, gefolgt von einem Intensivlehrgang in Fussreflexzonentherapie und Weiterbildungen in Reiki und psychosomatischer Beratung. Einige Jahre vergingen, es formten sich erste Pläne für ein Teegeschäft, und der Wunsch nach einer weiteren Ausbildung in der Naturheilkunde wuchs und wuchs. Heilpflanzen haben mich schon immer fasziniert und ich informierte mich an der HPS Luzern über mögliche Wege, Praxis und Tee unter einen Hut zu bringen. So tauchte ich 2011 in das Studium zur Phytotherapeutin West-TCM ein. Die ziemlich intensiven Jahre an der HPS Luzern haben mir sehr gut getan, ich habe mich in vielen Bereichen weiter entwickelt und bin in meiner Person gewachsen - und es geht weiter!»

Alison Dünner, Teelädeli und Praxis «Mee als Tee», Bahnhofstrasse 8, 6055 Alpnach Dorf, 079 643 40 50, info(at)meealstee.ch, www.meealstee.ch

 

Barbara Derrer

«Meine ersten Erfahrungen mit der Craniosacral-Therapie machte ich vor wenigen Jahren, als Patientin. Diese Therapie hat mir damals in verschiedenen Lebenssituationen sehr geholfen. Es faszinierte mich, wie mir eine achtsame Therapeutin mittels der Craniosacral-Therapie zu einem besseren Körpergefühl und somit zu einer Steigerung meiner Lebensqualität verhelfen konnte. Durch die erlebten positiven Veränderungen wuchs mein Interesse und die Faszination an dieser Therapieform immer mehr. Schliesslich entschloss ich mich 2013 dazu, die Ausbildung als Craniosacral-Therapeutin anzugehen. Bereits nach dem Einführungskurs bei Daniel Agustoni, entschloss ich mich, direkt die Fachausbildung zur craniosacral_flow®-Therapeutin zu „buchen“. Die letzten drei Jahre genoss ich eine vielfältige, fundierte Ausbildung von hoher Qualität: Abstand regeln – präsent - raumgebend – achtsam – Eigenverantwortung fördernd – lösungs- und ressourcenorientiert – wertfrei – neutral – offen sein für das, was sich zeigt - diese Begriffe sind ein elementarer Bestandteil der Craniosacral-Therapie und einer der Schlüssel für die vielen positiven Veränderungen, die ich für mich persönlich erfahren durfte. Ich durfte mich weiterentwickeln, Neues lernen und immer wieder Herausforderungen annehmen. Auch meine Familie und mein privates Umfeld wurden ab und an herausgefordert, aber ebenso bereichert. Ich bin dankbar dafür, dass ich über den gesamten Zeitraum der Ausbildung von meiner Familie getragen und unterstützt worden bin. Ebenso für die wunderbaren Freundschaften, die ich knüpfen durfte. Ich habe mich an der Heilpraktikerschule Luzern immer gut beraten, sehr wohl und aufgehoben gefühlt. Ein Wiedersehen zu Weiterbildungen ist nicht ausgeschlossen… Nun freue ich mich, KlientInnen in meiner eigenen Praxis zu begrüssen und mit Craniosacral-Therapie zu begleiten.»

Barbara Derrer, vita e sana, Praxis für Craniosacral Therapie, Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden, 079 262 08 15, www.vita-e-sana.ch

 

Jacqueline Flückiger

«Als ich mich 2012 für die Ausbildung zur Akupunkteurin anmeldete, nahm das in meinem Umfeld zuerst noch niemand so wirklich ernst.... Während eines Sabbaticals in meinem angestammten Beruf im Verkauf Aussendienst verspürte ich plötzlich den Wunsch, Menschen anders als nur mit Konsumgütern zu unterstützen. Da hatte ich eines Morgens das Wort "Akupunktur" im Kopf. Obwohl ich nur eine vage Ahnung hatte, was diese Therapie genau ist, ging ich der Sache nach und besuchte den Informationsabend der Heilpraktikerschule Luzern. Nach diesem Abend war alles klar. Ich meldete mich an, kündigte kurz darauf meinen 100%-Aussendienst-Job und suchte mir eine neue Stelle, an welcher es mir möglich war, Teilzeit zu arbeiten. Das ist jetzt vier Jahre her, und seither belächelt mein Umfeld meine Tätigkeit nicht mehr :-). Sie alle haben schon persönlich zu spüren bekommen, was die Traditionelle Chinesische Medizin alles bewirken kann und wie einfach sie Schritt für Schritt in den Alltag zu integrieren ist, ohne gleich alles auf den Kopf zu stellen.... Ich bin begeistert, auch von der Qualität der Ausbildung an der Heilpraktikerschule Luzern, und bin begierig darauf, noch viele weitere Kurse zu besuchen und mich immer weiter zu spezialisieren. Es ist schön, Menschen im Finden ihres Gleichgewichtes persönlich unterstützen zu können.»

Jacqueline Flückiger, TCM Balance, Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin & Akupunktur, Gulpstrasse 1, 6130 Willisau, 079 416 21 76, info(at)tcmbalance.ch, www.tcmbalance.ch

 

Monika Brunner

«Geschafft! – Für mich war die Ausbildung zur Berufsmasseurin mit my Craniosacral rundum eine Bereicherung. Ich habe in dieser Zeit viel Neues gelernt und konnte das neue erworbene Wissen sehr gut in meinen Praxisalltag integrieren. Nebstdem habe ich auch den regen Austausch unter den Studierenden sehr genossen. Wie es so ist, wenn man eine Ausbildung macht, wächst nicht nur das Wissen (Techniken, Theorie, usw.), sondern auch MAN selber – heute bin ich nicht mehr, wer ich war, und das ist gut so! An meine Grenzen bin ich mit der Diplomarbeit gekommen, diese wäre fast nicht fertig geworden – das ist nicht so mein Ding! Jetzt, wo ich sie gemacht habe, bin ich aber sehr glücklich – ja, und auch stolz auf mich! Stolz, weil ich das Angefangene zu Ende gebracht habe – dass ist ein tolles Gefühl! Herzlichen Dank an alle, die mich darin unterstützt haben!»

Monika Brunner, flow GESUNDHEITSPRAXIS, körpertherapie, wellness & bewegung, Oberer Graben 14, St. Gallen, www.flow-shiatsu.ch

 

Gabriela Brunner

«Meine wunderschöne Ausbildungs-Reise begann vor etwas mehr als drei Jahren. Meine erste komplementärtherapeutische Ausbildung, nebenberuflich, hatte ich gerade abgeschlossen und mir fehlten noch die 150 Stunden medizinische Kompetenzen. Die Heilpraktikerschule Luzern, erschien mir dafür als ideale Ausbildungsstätte. In einem Informationsgespräch mit Hein wurde mir blitzschnell klar, dass ich nicht nur die medizinischen Kompetenzen erlernen möchte, sondern mehr als dies. Das Angebot der Heilpraktikerschule Luzern war hochspannend und faszinierte mich. Familie und ein anspruchsvoller Job im ICT-Umfeld forderten mich, und so waren regelmässige Shiatsu-Therapien bereits länger in meinem Alltag integriert. Warum in diesem Umfeld nicht selbst aktiv werden und eine Shiatsu-Fachausbildung absolvieren? Die Möglichkeit, die Ausbildung nach eigenem Tempo zu durchlaufen, gab mir die Zuversicht, dass ich dies auch noch irgendwie nebenbei schaffen werde... Nach Rücksprache mit Familie, Arbeitgeber und ein paar Kompromissen tauchte ich in die Welt der TCM und der energetischen Körperarbeit ein. Welten taten sich auf ...  und Horizonte weiteten sich. Ich musste viel lernen und üben – in jeder Hinsicht - denn über meinen Erstberuf im Technologieumfeld hatte ich wenig persönlichen und direkten Kontakt zu meinen Kunden – alles ziemlich virtuell. Die Neuorientierung hat sich mehr als gelohnt. Noch während meiner Ausbildungszeit durfte ich Menschen mit ‚meinem Shiatsu’ behandeln und Kraft geben. Ein sehr schönes Gefühl. Heute, ein halbes Jahr nach Ausbildungsschluss, bin ich meinem Wunsch nach Selbständigkeit ziemlich nahe gekommen. Die Arbeit als dipl. Shiatsu Therapeutin HPS in einer Gemeinschaftspraxis empfinde ich als äusserst wertvoll und befriedigend. Ich bin glücklich dort angekommen, wo ich unbewusst immer hinwollte.»

Gabriela Brunner, Shiatsu Praxis Brunner, Waldeggstrasse 32, 6343 Rotkreuz, 076 412 36 56, info(at)praxis-brunner.com, www.praxis-brunner.com

Izabela Janik

«Schon als Mädchen, während des Gymnasiums, faszinierten mich die Themen Gesundheit und Massage. Dann, im Verlauf meines Biologie-Studiums, festigte sich in mir diese Faszination des menschlichen Körpers, der Anatomie und Physiologie. Nach meinem Studium in Polen und einer interessanten und intensiven Erfahrung mit jungen Menschen in Krisensituationen in einer Lebensgemeinschaft in Italien, wuchs in mir der Wunsch, einen therapeutischen Beruf zu erlernen. Nach unserer Heirat und der Geburt unserer beiden Söhne beschloss ich, meinen Traumberuf zu erlernen und begann mit der Ausbildung zur Klassischen Massage-Therapeutin an der Heilpraktikerschule Luzern. Am Anfang war es nicht einfach, denn ich hatte auch eine Sprachbarriere zu überwinden. Ich bin Polin und erst seit sechs Jahren in der Schweiz. Da ich schon zuvor in der Schweiz gearbeitet hatte, konnte ich bereits ein wenig Deutsch. Gleichzeitig also mit den Kursen musste ich meine Deutschkenntnisse verbessern. Es gelang mir, dran zu bleiben, und ich habe es geschafft, die Abschlussprüfung zu bestehen und die Diplomarbeit zu schreiben. Darauf bin ich stolz! Seit ein Paar Monaten habe ich eine Praxis: Massage Praxis "fit for life".»

Massage Praxis "fit for life", Izabela Janik, Dipl. Masseurin, EMR anerkannt, Msc. Biologie, Langmattstrasse 20, 5015 Erlinsbach (SO), 078 662 01 52