Diplomfeier 2019: Die Schlussworte unserer AbsolventInnen

Heute ist es soweit: Diplomfeier. Wer dieses Jahr eine Ausbildung abgeschlossen hat, erhält heute sein Diplom. Manche schliessen eine Kurz- oder Fachausbildung ab, andere beenden ihren Studiengang. Noch bevor die Diplomfeier startet, berichten zehn dieser StudentInnen, was die Ausbildung Neues in ihr Leben gebracht hat. Auch, was schwierig war. Oder besonders toll.

Wie gradlinig soll das Leben sein, die Karriere? Und weshalb geradeaus, wenn man sich so schön in die Kurven legen kann. Foto: Pixabay

Franziska Aregger

Durch das Leben auf dem Land durfte ich schon in meiner Kindheit meine Verbundenheit zur Natur kennenlernen und ausleben. Als Jugendliche liess mich meine Faszination zu Natur und Heilpflanzen den Beruf Drogistin wählen. Während ich als Drogistin arbeitete, stellte ich fest: Ich möchte gerne noch enger und individueller mit Menschen arbeiten – sie auf ihrem persönlichen Lebensweg begleiten. So entschied ich mich für die Ausbildung zur Komplementärtherapeutin in der Methode Shiatsu. Für mich war die Ausbildung eine wahre Lebensschule: Nebst dem Lernen des Schulstoffs und dem praktischen Üben empfand ich die persönliche Weiterentwicklung als die grösste Herausforderung. Ich lernte mich während dieser dreieinhalb Jahre besser kennen, auch über mich zu reflektieren. Die Ausbildung hat mich als Person extrem weitergebracht, sowohl beruflich als auch privat, und sie hat mir über Schicksalsschläge hinweggeholfen. Dafür bin ich sehr dankbar. Durch den Schritt in die Selbständigkeit mit meiner eigenen Praxis habe ich meinen grossen Lebenstraum verwirklicht. Die ganzheitlichen Ansichten der Komplementärtherapie und der Traditionellen Chinesischen Medizin entsprechen meiner Vorstellung von Gesundheit und Leben. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, meine KlientInnen auf ihrem persönlichen und individuellen Lebensweg voller Achtsamkeit zu begleiten und zu unterstützen.

Praxis Lebensfluss, am Dorfbach 2a, 6207 Nottwil, 079 271 76 07, info@praxis-lebensfluss.ch, www.praxis-lebensfluss.ch

 

 

Isabelle Schneebeli

«Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.» Ganz nach Antonio Machado, einem spanischen Dichter, habe ich mich vor gut vier Jahren entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. Ich habe den Studiengang TCM mit Schwerpunkt Akupunktur und TuiNa an der Heilpraktikerschule Luzern begonnen. Bis zum Start dieses Studiums hatte ich praktisch kein medizinisches Wissen. Ich war aber schon länger daran interessiert, die Zusammenhänge des physischen und psychischen Daseins als Mensch besser zu begreifen. Ich wollte herausfinden, wie das Denken und die Lebensweise, das Klima und weitere Faktoren des alltäglichen Lebens die Gesundheit eines Menschen beeinflussen. Warum ist diese Person krank geworden? Weiss diese Person um die auslösenden Faktoren Bescheid? Die Lehren der TCM und der Naturheilkunde lassen es für mich zu, diesen Fragen mit einem offenen Blick auf den Grund zu gehen. Die Naturheilkunde bzw. TCM bietet sozusagen das Gerüst, worin es unendlich viel Platz gibt, die eigenen Fäden zu spannen… mit kontinuierlicher Erkundung von neuem Wissen, mit den Erkenntnissen der eigenen Erfahrungen im Umgang mit Patienten. Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Grundausbildung haben sich neue Türen geöffnet, in die ich gerne eintreten werde. Zurzeit arbeite ich als TCM-Therapeutin in einer Praxis in Zug und baue parallel meine eigene Praxistätigkeit auf.

TCM-Praxis Isa, Zürichstrasse 80, 8910 Affoltern am Albis, 079 614 75 52, info@tcm-praxis-isa.ch, www.tcm-praxis-isa.ch

 

 

 

Jonas Russi

Sanitärmonteur – Leistungssport – Schneesportlehrer – Umweltingenieur – Ausbildung zum Med. Masseur (EFA) – Man kann nicht sagen, dass mein Werdegang geradlinig war, und trotzdem möchte ich keine meiner Stationen in der Vergangenheit missen. Alles gehört irgendwie dazu und das Wichtigste: Es fühlt sich jetzt genau richtig an. Als ich mich entschieden habe, mich zum Med. Masseur ausbilden zu lassen, fand ich in der Heilpraktikerschule Luzern die passende Schule. Der modular aufgebaute Stundenplan war perfekt für mich. So konnte ich sofort starten, mein Schulpensum selber bestimmen und nebenbei noch arbeiten. Anpassungen, zum Beispiel von WestMed 600 auf WestMed 700, waren stets möglich. Für mich ist diese administrative Flexibilität sehr wichtig, da sich nicht immer alles voraussehen lässt. Mein Tipp diesbezüglich für zukünftige StudentInnen ist: Informiert euch bei MitstudentInnen, wie ihr eure Module optimieren könnt. Oft wissen sie, auf was zu achten ist, um noch schneller ans Ziel zu gelangen. Der Unterricht an der Heilpraktikerschule Luzern findet auf Augenhöhe statt und ist familiär. Diese Form des Unterrichts entspricht mir. Man fühlt sich wohl und hat einen guten Kontakt zu den Dozierenden sowie zu den Studierenden. Ausserdem habe ich viele Freiheiten und bekomme Hilfe, wenn ich diese benötige. Meine Ausbildung an der Heilpraktikerschule ist noch nicht abgeschlossen. Ich habe jedoch mit den ersten Diplomen bereits einen Meilenstein und werde Anfang Januar einen Massageraum im Fitnessstudio KernKraft in Rotkreuz eröffnen. Meine Website ist noch im Aufbau, per Mail bin ich jedoch erreichbar.

Kern Kraft, Grundstrasse 22B, 6343 Rotkreuz, jonasrussi@msn.com

 

 

Karin Nicolai-Güttinger

Unabhängig wollte ich sein! Hatte ich die ewigen Eiseninfusionen, die teuren Therapien und die damit verbundenen Arztbesuche doch gründlich satt. Die Verantwortung für mein Wohlergehen wollte ich selbst tragen und mich endlich wieder richtig fit fühlen. Auf Umwegen kam ich zum ersten Mal mit der Ernährung nach den 5 Elementen in Kontakt. Einige Schicksalsschläge später und nachdem ich eine Auszeit von einigen Monaten genommen hatte, startete ich vor über fünf Jahren meine Ausbildung an der Heilpraktikerschule: Diätetik West-TCM und Shiatsu. Mein Studium glich einem wilden emotionalen, seelischen und körperlichen Ritt auf der Achterbahn. Dank meiner StudienkollegInnen und meinem persönlichen Umfeld kam ich aber erstarkt daraus hervor und konnte 2018 mein Studium als Shiatsu-Therapeutin abschliessen, und dieses Jahr als Diätistin West-TCM. Ja, Shiatsu ist mein Lebenselixier und meine Leidenschaft in einem. Ganz viel Neues, Positives und Spannendes lernte ich während meiner Studienzeit. Aber wie bringe ich mein neues Wissen verständlich an die Frau oder an den Mann? Eine meiner Testpersonen, mein Mann, wollte nicht immer so mitmachen, wie ich mir das gerade vorstellte. So lernte ich, aufmerksamer auf die Bedürfnisse anderer zu achten und vor allem auch achtsamer, liebevoller und weniger streng mit mir selbst zu sein. Diesen Weg verfolge ich weiter, sei es im Umgang mit mir selbst oder mit meinen KlientInnen. Ob ich nun unabhängig von Eiseninfusionen und Ärzten bin? Ja, ich habe es fast geschafft. Allerdings sind es ganz unterschiedliche Puzzleteile, die für mein Wohlbefinden und meinen freien Energiefluss verantwortlich sind. Meinen Beitrag dazu leiste ich tagtäglich. Mein Weg ist lang, beschwerlich und schmerzhaft, doch auch spannend und sehr lehrreich. Und nun stelle ich mich mit all meinen gemachten Erfahrungen ganz in den Dienst meiner KlientInnen. Ihr Weg soll sie Schritt für Schritt zu mehr Leichtigkeit, Beweglichkeit und Entspannung führen.

Karin Nicolai, Mugerenmatt 23, 6330 Cham, 079 630 62 50, info@karinnicolai.ch, www.karinnicolai.ch

 

 

Laura Ziswiler

Teilzeit, Homeoffice, ein Sabbatical? Oder einfach nur ehrlich zu mir selber sein und eine Ausbildung in der Komplementärtherapie oder Naturheilkunde beginnen? Was wünsche ich mir für mich? Diesen Fragen nachzugehen, innezuhalten und darüber zu meditieren, bewog mich dazu, die Ausbildung zur Komplementärtherapeutin in der Methode Shiatsu an der Heilpraktikerschule Luzern zu beginnen. Intensiv, beglückend, berauschend, aber auch rauschend, fordernd und berührend war die gesamte Ausbildungszeit. Shiatsu – Fingerdruck, eine Therapieform, die durch Berühren die Selbstwahrnehmung und Selbstverantwortung aktiviert. So habe ich das auch während der Kurse erlebt: sorgfältig und fundiert selbst erfahren und praktizieren. Ich kam in Begegnung mit vielen bereichernden Menschen. Und noch vor dem Abschluss zur Komplementärtherapeutin in der Methode Shiatsu habe ich mich entschieden, die Ausbildungen in Akupunktur und TuiNa anzuhängen. Meine ersten Erfahrungen in der Körpertherapie wurden zu einer nachhaltig prägenden Lebenseinstellung. Zu einem Gefühl, das ich mit Freude lebe und weitervermittle. Rückblickend bin ich froh, dass ich mich mit diesen Fragen beschäftigt habe, wie es weitergehen soll. Meine Gedanken habe ich in Taten umgesetzt und so zu meiner neuen Berufung gefunden. Ich freue mich auf meine Arbeit: auf manuelle Körperarbeit und das Gespräch, das Zuhören und das Anwenden der Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin.

TCMvita, Lindenmatt 10, 6343 Rotkreuz, +41 79 350 06 38, lz@tcmvita.ch, www.tcmvita.ch

 

 

Mara Mörsdorf

Mein «Zwischenwort»: Wenn ich – nach langer Anreise – am Morgen an der Heilpraktikerschule in Ebikon ankomme, bin ich meist eine der Ersten. Dann freue ich mich, erstmal gemütlich mit einem Tee in den Tag zu starten. Langsam trudeln bekannte Gesichter ein. Die Freude ist gross, sich mal wieder zu sehen, sich auszutauschen. Inzwischen ist die Heilpraktikerschule wie eine Familie für mich geworden. Ich erinnere mich noch ganz genau an meinen ersten Schultag vor etwas mehr als zwei Jahren. «Massage Basis» bei Jürg. Wie soll ich das nur alles meistern? Und dann auch noch Massage als ersten Kurs – ich kenne doch niemanden, muss ich gleich jemand Fremdes massieren? Meine Ängste haben sich schnell gelegt. Nach der kurzen Vorstellungsrunde weiss ich: Ich bin nicht die einzige, die heute ihren ersten Kurstag hat. Und in der Pause knüpfe ich bereits erste Kontakte. Genau das ist es, was die Heilpraktikerschule für mich zu einer Familie macht. Man muss sich nicht unsicher fühlen. Niemand wird ausgegrenzt und man hilft sich gegenseitig. Und so lerne ich immer wieder neue tolle Leute kennen, mit interessanten Geschichten, die mir etwas mit auf den Lebensweg geben. Nun bin ich Therapeutin für klassische Massage und Fussreflexzonen. Und damit erst halb am Ziel. Mein eigentliches Ziel ist der Abschluss Naturheilpraktikerin TEN mit eidg. Diplom, um als gelernte Gärtnerin durch die Phytotherapie wieder zurück zu meinen geliebten Pflanzen zu kommen. Mein grösster Dank gilt meinen Eltern und meinem wundervollen Partner. Sie haben mich grosszügig unterstützt, auch finanziell, immer wieder motiviert und vor allem sind sie ganz stolz darauf, was ich schon geschafft habe. Dadurch konnte und kann ich mich immer auf das konzentrieren, was mir am wichtigsten ist. Und direkt da weitermachen – nämlich meinen ersten Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, schulbegleitend.

Meine Praxis ist im Aufbau und ich werde sie voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres in Landquart eröffnen.

 

 

Marion Walliser

Ursprünglich komme ich aus der Finanzbranche. Und entgegen der weitverbreiteten Meinung hat man auch dort mit Menschen zu tun. Genau das hat mich in meinem Beruf als Kundenberaterin immer fasziniert: Menschen vertieft kennenzulernen, die schönen Seiten des Lebens – und auch die schwierigen. Die Finanzen traten dabei sogar oft in den Hintergrund. Ich wusste schon lange, dass ich den Beruf wechseln wollte, nicht aber meine Berufung, den tiefsinnigen Kontakt zu den Menschen. Auf der Suche nach dem Sinn meines Tuns ist mir der Studiengang zur Naturheilpraktikerin zugefallen. Und ich wusste sofort: Genau das ist es! Was mich besonders fasziniert hat? Die Tiefe. Mit Mitte Vierzig wollte ich nicht einfach einen Kurs besuchen. Ich wollte eine neue, faszinierende Welt in ihrer Tiefe kennenlernen. Genau das bot sich mir an. Nebst den ganzheitlichen Zusammenhängen der Chinesischen Medizin hat mich die Ausbildung besonders wegen der Fachthemen fasziniert: Westliche Medizin, Ethik und Psychologie. Genau dieses Wissen rundet den Lehrgang ab, mehr noch, es lehrt mich den professionellen Umgang mit PatientInnen. Das Erlernen all dieser Fachthemen bedurfte als Laie vor allem eines: mit Herzblut dabei zu sein. Die ganze Ausbildung entspricht meinen Werten, und wenn etwas diesen entspricht, ergibt es einen Sinn. Und Sinnhaftigkeit ist die Basis des Seins. Diese Erkenntnis erlernt man übrigens in einem der Kurse... so einfach ist das. Auf der Suche nach einem geeigneten Praxisnamen habe ich mich für «Naturheilpraxis Communis» entschieden. Communis bedeutet gemeinsam und weist darauf hin, dass TherapeutIn und PatientIn miteinander ein Ziel erreichen möchten. Ich bin Ansprechpartnerin für Anliegen, bei welchen der Patient entscheidet, um welche Themen es geht. Und dabei soll er oder sie bereit sein, das Seinige zur Genesung beizutragen. Ich verzichte bewusst auf ein rein geschäftsorientiertes Marketing. Als Debütantin nehme ich mir Zeit, mich erneut in das Fachthema einzulesen, vertiefe mein Wissen in Fortbildungen und als Praktikantin, im Vertrauen darauf, dass sich das Richtige ergibt – für Therapeutin und PatientIn. Meinen Werdegang verdanke ich auch der Tatsache, eine starke Mutter im Rücken zu wissen, bei der ich mich bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken möchte.

Marion Walliser, Naturheilpraxis Communis, Sonnenbergstrasse 51, 5408 Ennetbaden, 079 317 82 37, info@naturheilpraxis-communis.ch, www.naturheilpraxis-communis.ch

 

 

Olivia Amstad

Eigentlich wollte ich damals, vor fast vier Jahren, einfach reinschnuppern an der Heilpraktikerschule Luzern und danach in Ruhe entscheiden, in welche Richtung ich mich weiterbilde. Aber wie so oft kam es anders, als man denkt. Ich hatte mich für den Kurs Shiatsu Basis angemeldet – ein idealer Einstieg, wie sich herausstellte. Denn in diesem Kurs konnte ich sofort praktisch arbeiten und zuhause üben – auch wenn ich von der Theorie noch wenig Ahnung hatte. Und so kam es, dass ich mich, kaum war der Basis-Kurs beendet, bereits für die komplette Ausbildung zur Komplementärtherapeutin in der Methode Shiatsu angemeldet hatte. Dank der modularen Ausbildung konnte ich Job und Ausbildung recht gut koordinieren, auch wenn die Doppelbelastung oft eine Herausforderung blieb und auch wenn ich ab und zu an meine Grenzen stiess. Trotzdem bereue ich meine Entscheidung keine Sekunde! Während meiner Ausbildung durfte ich mit jedem Modul noch tiefer in diese spannende neue Welt eintauchen. Gleichzeit war die Ausbildungszeit eine grosse Lebensschule für mich persönlich und hat mich enorm weitergebracht. Jetzt freue ich mich, mit meiner eigenen Praxis in die Selbständigkeit zu starten und meine KlientInnen ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.

Shiatsu Praxis DEINE ZEIT, c/o Panthera Ladys Gym, Mühlebachtrasse 5, 6370 Stans, 079 588 55 09, info@deine-zeit.ch, www.deine-zeit.ch

 

 

Selma Flückiger

Schon immer faszinierte mich die Wirkung ganzheitlicher Therapien. Es war an einem Winterabend im Jahre 2006, als ich einen Informationsanlass an der HPS Klinik besuchte, damals noch an der Gesegnetmattstrasse in Luzern. Da wurde mir klar: Das ist der Weg, den ich gehen möchte, ich spürte, hier kann ich mein Potential entfalten. Dank dem modularen System konnte ich familienbegleitend die beiden Fachausbildungen «Fussreflexzonen» und «Manuelle Lymphdrainage» absolvieren. Als meine Kinder eine gewisse Selbständigkeit erreicht hatten, wuchs in mir der Wunsch, mich konsequent weiterzubilden: 2015 startete ich mit dem Modul «Shiatsu Basis». In der Folge spürte ich meinen Herzenswunsch, den kompletten Studiengang zu machen. Dabei unterstützte mich meine Familie tatkräftig. Die gesamtheitliche Betrachtung und meine bewusste Lebensweise haben mir zu grosser Ausgeglichenheit und einem gesunden Körperbewusstsein verholfen. Für mich ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen! Im Verlaufe der Ausbildung war es für mich oft ein Balanceakt, meine Familie, die Schule und das Lernen unter einen Hut zu bringen. Dazu kamen Hochs und Tiefs sowie die grundsätzliche Auseinandersetzung mit mir selbst: Will ich mir das antun? Nun bin ich auf dem guten Weg, das Branchenzertifikat OdA KT zu erlangen. Nach Abschluss meiner schriftlichen Arbeit werde ich das Branchenzertifikat als Komplementärtherapeutin erreichen. Damit gewinne ich zusätzlich Klarheit und noch mehr Verständnis für die prozessorientierte Arbeit mit Shiatsu. Wer sich mit Menschen in eine Prozessarbeit begibt, muss sich persönlich und fachlich stets weiterentwickeln. Meine Kernfragen «Wo will ich mich verbessern?» und «Wo habe ich Schwierigkeiten?» begleiten mich bei meiner täglichen Arbeit. Das gehört zum professionellen Handeln als Therapeutin. Unser Beruf der KomplementärTherapeutin ist eidgenössisch anerkannt worden. Aus diesem Grunde ist es mir sehr wichtig, mit dem Branchenzertifikat abzuschliessen. Das stärkt mein Selbstbewusstsein bei der Arbeit als Therapeutin. Dank meinem fundierten Wissen, das ich an der Heilpraktikerschule Luzern erworben habe, fühle ich mich dazu fähig. Auf diesem Weg hoffe ich, dass ich möglichst vielen Menschen dank der Methode Shiatsu sowie mit meiner Begeisterung und Freude am Beruf helfen kann. Ich freue mich auf möglichst viele heilsame Begegnungen in meiner Praxis in Sursee.

Shiatsu Praxis, Selma Flückiger, Schellenrainstrasse 15b, 6210 Sursee, +41 79 746 51 41, info@selmashiatsu.ch, www.selmashiatsu.ch

 

 

Ursula Rügländer

Ganz beschwingt – nach einem unkomplizierten Gespräch mit dem Schulleiter Peter von Blarer – wusste ich vor bald einem Jahr: Jetzt lässt sich der Weg von der Berufsmasseurin zur Med. Masseurin mit Familie und Beruf vereinbaren. Kurz darauf startete ich im Januar mit der Fachausbildung Bindegewebs-Massage. Obwohl ich diese Methode schon ein wenig kannte, lohnte sich dieser Lehrgang voll und ganz: Durch diese Vertiefung bin ich nun so fasziniert, dass ich die Bindegewebs-Massage überall – wo möglich – in die Behandlungen integriere. Und das Beste: Die KlientInnen sind ebenfalls begeistert und verlangen nun diese Methode. Zudem konnte ich viel verstaubtes Wissen von meinem ursprünglichen Beruf Pflegefachfrau und von meinen Therapieangeboten auffrischen. Jetzt freue ich mich, dass ich noch ein Praktikumsjahr bis zum eidgenössischen Abschluss habe, wo mir viel an vernetztem Denken und Handeln liegt. Es ist wunderbar, wie viel wir selber bewirken können, indem wir unsere Selbstheilungskräfte anregen. Es macht mir grosse Freude, das auch so zu vermitteln.
 
Praxis Sonnenwirbel, Schädrütistrasse 1, 6006 Luzern, 079 384 62 10, praxis@sonnenwirbel.ch, www.sonnenwirbel.ch