«Ein gutes Modul zum Einsteigen»

Ebikon, 14. Februar 2020 – Am Wochenende geht es los: «Touch for Health», der Einstiegskurs in die Kinesiologie. Bevor sie in den Kurs gehen, fragen wir fünf StudentInnen: Wieso gerade dieser Kurs?

Dozentin Dr. phil. Karin Friedrich unterrichtet das Einführungsmodul «Touch for Health»: Schon nach zwei Tagen wenden die StudentInnen grundlegende kinesiologische Fertigkeiten an: Sie spüren Ungleichgewichte auf, Dysfunktionen und Möglichkeiten der Balancierung. Foto: Maya Jörg

Wir sind neugierig: Was erwarten die TeilnehmerInnen von diesem Kurs und weshalb haben sie sich für Kinesiologie entschieden?

Deshalb haben wir rund einen Monat vor dem Kurs fünf TeilnehmerInnen befragt: Stefan Baumgartner, Buchhalter aus dem Kanton Zug; Lorena Brunner, Medizinische Praxisassistentin und Praxiskoordinatorin sowie Assistentin der Geschäftsleitung; Nicole Hoeffleur, Hochbauzeichnerin und Hausfrau, Florence Steger, KomplementärTherapeutin mit Branchenzertifikat OdA KT in Ayurveda, Ayurveda-Specialist in einer Hotelgruppe und Patrick Hugener, Baumpflegespezialist. Und wir fragen bald wieder nach: gleich nach dem Kurs und einige Wochen danach.

Schon vor dem Kurs wird klar: Die Erwartungen und Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Hier die Antworten von Lorena, Nicole, Stefan, Patrick und Florence:

Wieso hast du Touch for Health 1 gebucht?

Lorena: Ich habe mich für die Ausbildung zur KomplementärTherapeutin KT in Kinesiologie entschieden, da ist Touch for Health Pflicht. Ich denke, es ist ein gutes Modul zum Einsteigen, die Basis der Kinesiologie.
Nicole: Auch ich starte den Studiengang KT, und Touch for Health ist ein Teil davon.
Stefan: Ich habe erstmal nur diesen Kurs gebucht und möchte herausfinden, ob die Kurzausbildung myKinesiologie für mich in Frage kommt.
Patrick: Weil ich schon länger das Bedürfnis verspürte, etwas Neues zu lernen. Etwas, das mehr mit Menschen zu tun hat.
Florence: Ich arbeite als Ayurveda-Komplementärtherapeutin und denke, Touch for Health ist eine gute Ergänzung zu meinem bestehenden Angebot.

Was erwartest du von dem Kurs?

Stefan: Einen Ausgleich zum Alltag. Und dass wir das Gelernte gleich selber anwenden. Ich erhoffe mir, dass ich am Montag danach fitter bin als sonst.
Nicole: Dass der Kurs interessant gestaltet ist und ich gefordert werde. Und dass der Kursinhalt verständlich vermittelt wird.
Florence: Neues Wissen. Wissen um die Meridian-Lehre, wofür die Meridiane im körperlichen und seelischen Bereich stehen. Und das Austesten blockierter Energien; Meridianen und Muskeln.
Lorena: Eine neue Methode kennenzulernen, um Dysbalancen im Körper auszugleichen. Dazu viele praktische Übungen und der Muskeltest – wie funktioniert er?
Patrick: Dass das Wissen, das in mir wie ein Baum zu wachsen beginnt, grösser wird, wurzelt, sich verzweigt – dass sich ein wundervolles Konstrukt bildet.

Und wieso Kinesiologie?

Nicole: Weil mir dieser Kurs am vielfältigsten erschienen ist und mein Eindruck bis jetzt bestätigt wurde.
Patrick: Weil es eine Plattform für Veränderung ist, für diejenigen, die wollen.
Stefan: Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen mit Kinesiologie gemacht.
Lorena: Die Kinesiologie ist für mich die Sprache von Körper, Geist und Seele. Sie ist eine ganzheitliche Methode und wird individuell nach den persönlichen Zielsetzungen und Bedürfnissen angewendet. Weiter verbindet die Kinesiologie in einzigartiger Weise Elemente der chinesischen Medizin mit modernen westlichen Wissenschaften wie Chiropraktik, Psychologie, Bewegungs- und Ernährungslehre sowie Erkenntnisse aus der Gehirnforschung.
Florence: Ich habe mich in einem anderen Kurs mit einer Kinesiologin über ihre Methode unterhalten, sie hat mich überzeugt.

Florence, du lebst in Stabio (TI), wieso nimmst du diese lange Anreise auf dich?

Florence: Ich fahre immer für alle Weiterbildungen in die Deutschschweiz, das Angebot ist viel breiter gefächert als bei uns im Tessin.

Warst du schon einmal bei einer KinesiologIn in Behandlung?

Patrick: Ja. Das ist schon ein paar Jahre her, aber es war sehr inspirierend.
Nicole: Als ich meinen Sohn begleitete, durfte ich zuschauen. Ich war beeindruckt, wie die Kinesiologin arbeitete: mit Farben, Düften und Steinen. Später, als ich selbst zu einer anderen Therapeutin ging, war ich weniger begeistert. Sie erklärte mir den Ablauf, wobei sie so wild mit ihren Händen vor mir herumwedelte, dass ich fast in Ohnmacht gefallen bin. Dadurch war sie verunsichert. Von der Behandlung blieb mir kaum etwas in Erinnerung, ausser, dass mir die Therapeutin sehr unsicher und aufgedreht vorkam. Seither bin ich nicht wieder gegangen.
Lorena: Ja. Durch die persönliche Erfahrung bei meiner Kinesiologin habe ich mich für dieses Studium entschieden. Es hat mich total gepackt.
Florence: Nein.
Stefan: Ja, bisher bei drei verschiedenen. Die Behandlungen waren ganz unterschiedlich, jede sehr individuell. Gewisse Therapeutinnen arbeiten vor allem körperlich, sie beginnen gleich mit der Behandlung und schauen, wohin sie führt. Andere wiederum versuchen zuerst durch Gespräche das Problem zu eruieren. Ich persönlich bevorzuge das Unkonventionelle, das Körperliche.
 

Teil 2

Kurz nach dem Kurs fragen wir wieder nach bei Lorena, Patrick, Nicole, Stefan und Florence: Wie haben sie den Kurs erlebt und was neu gelernt? Und welche Erwartungen wurden erfüllt? Die Antworten bald hier im Newsroom: «So fällt einem Veränderung leicht»

Und hier die Kurzausbildung myKinesiologie, sie ist ebenfalls Teil unseres Studienganges Kinesiologie KT. Ausserdem: Alle Einsteiger-Kurse, auch von anderen Methoden, die in den nächsten zwei Monaten starten.

 

Touch for Health 1

Einstiegskurs Kinesiologie

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