Die Kastanie gibt Power

Ebikon, 27. Oktober 2021 – Unsere Dozentin Silvia Schmid ist Heilpraktikerin und dipl. Diätistin West-TCM. Heute schickt sie uns Gedanken zu Marroni. Und gibt gleich mehrere Rezepte-Tipps.

Marroni: Sie stärken das Qi und liefern die wichtigen Vitamine C und E. Foto: Pixabay

Silvia schreibt uns:

Der Herbst bietet ja unglaublich viel: Viel Kürbis, Tau am Morgen, leuchtende Wälder, eine warme Stube und Marroni-Power:

Marroni wurden vor circa 3000 Jahren bereits als Nahrungsmittel kultiviert. Die Edelkastanien-Bäume wurden in Gebieten angepflanzt, in welchen kein Getreide angebaut werden konnte – daher sagt man auch «Brot der Armen».

Die Esskastanie war als wichtiges Grundnahrungsmittel sehr beliebt. Viele schätzen auch heute das Kastanienmehl. Für Zöliakie-Betroffene ist es besonders interessant, weil es glutenfrei ist. Marroni enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium und auch Vitamin C und Vitamin E.

4000 Jahre – Auf diese Zahl wird der älteste Kastanienbaum geschätzt. Dieser «Castagno dei cento Cavalli» steht auf Sizilien. Bilder dazu gibt es zum Beispiel auf Wikipedia.

Und wie wirken Edel-Kastanien auf die Gesundheit?

Hildegard von Bingen
Im Allgemeinen empfahl Hildegard von Bingen die Kastanien zur Stärkung des Verdauungssystems, bei «geistiger Schwäche» und bei Konzentrationsstörungen. Sie wusste um die Wirkung der Kastanie im Hinblick auf die Stärkung der Nerven, des Herzens und der Venen.

Qi stärken
Auch aus Sicht der TCM sind die leckeren Früchtchen sehr zu empfehlen. Sie stärken Qi, Yin, Yang und die Essenz Jing. Sie haben gute – also langkettige – Kohlenhydrate und sättigen sehr gut.

Für die Küche
Da habe ich natürlich meine Lieblingsrezepte von Ulrike. Voilà.

Blaukraut mit Marroni (EssenZ aus der Küche, Seite 66):

Hier den Link zum Rezept.

Marronitorte (EssenZ aus der Backstube, Seite 47):

Hier den Link zum Rezept.

Oder ein Marroni-Brot, da nutze ich jeweils ein Rezept von gutekueche.ch. Hier den Link (Website) dazu.

Das wäre es fürs Erste. Natürlich gibt es mit den leckeren Marronis sehr viele weitere Rezeptideen wie Suppen, Salate, Gemüse, Backwaren und natürlich auch Desserts.

Viel Freude! Liebe Grüsse!
Silvia Schmid

 

Zu den Kochbüchern von Ulrike von Blarer Zalokar: EssenZ aus der Küche und EssenZ aus der Backstube.

•    Therapeutika: Marroni
•    Praxisbuch Nahrungsmittel und Chinesische Medizin
•    Modul Kochen Basis
•    Kurzausbildung Ernährungsberatung nach den 5 Elementen
•    Fachausbildung Diätetik West-TCM