Heilpraktikerschule Luzern: 107 Diplome in 14 Methoden

An der Diplomfeier vom 6. Dezember 2019 sind an der Heilpraktikerschule Luzern 96 StudentInnen diplomiert worden: NaturheilpraktikerInnen, Komplementär-TherapeutInnen und MasseurInnen. Peter von Blarer und Hein Zalokar von der Schulleitung überreichten insgesamt 107 Diplome.

Einige schliessen eine Fachausbildung ab, andere einen Studiengang: Rund 40 AbsolventInnen folgen der Einladung zur Diplomfeier und nehmen ihr Diplom persönlich entgegen, übergeben von Hein Zalokar, vorne Mitte im blauen Hemd, und Peter von Blarer, vorne links, von der Schulleitung der Heilpraktikerschule Luzern. Foto: Maya Jörg

Mehr Diplome als AbsolventInnen gab es, da einige StudentInnen einen Studiengang abgeschlossen haben und somit zugleich eine oder mehrere Fachausbildungen: Fachausbildungen sind in dem modularen Ausbildungssystem Teil der Studiengänge.

Für viele StudentInnen ist das Diplom ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum eidgenössischen Diplom oder Fachausweis. Sie bereiten sich nun auf die Höhere Fachprüfung respektive auf die Berufsprüfung vor.

96 StudentInnen erhalten ihr Diplom

In den Methoden der Alternativmedizin gab es 30 Diplome:

  • vier in Traditioneller Europäischer Naturheilkunde TEN
  • vier Ernährungscoach-Diplome
  • 22 Diplome in Traditioneller Chinesischen Medizin TCM: in Akupunktur, Arzneitherapie, Diätetik West-TCM, Phytotherapie West-TCM und TuiNa

In der Komplementärtherapie gab es 18 Diplome:

  • zehn in Craniosacral-Therapie
  • drei in Kinesiologie
  • fünf in Shiatsu

Weiter gab es 59 Diplome der Massage-Praktiken:

  • 26 in Klassischer Massage
  • drei in Bindegewebs-Massage
  • eins in manueller Lymphdrainage
  • 29 in Fussreflexzonen-Therapie

Schlussworte von StudentInnen

Zehn AbsolventInnen schreiben in einem persönlichen Schlusswort, weshalb sie sich für eine neue Ausbildung entschieden haben: Diplomfeier 2019: Die Schlussworte unserer AbsolventInnen

In seiner Rede erzählte Peter von Blarer den Absolventen, die von ihren Kindern und Angehörigen begleitet wurden, eine Anekdote: «Ein Reiter entdeckt ein Pferd, dass sich offensichtlich verlaufen hat. Beherzt schwingt er sich auf dessen Rücken und reitet los. Nach einem langen Ritt erreichen sie einen Hof, auf dem der Ausreisser bereits vermisst wurde. ‹Woher haben Sie gewusst, wo das Pferd hingehört und wie haben Sie den Weg zu uns gefunden?›, fragen die Besitzer. ‹Den Weg kennt das Pferd. Ich habe es nur angetrieben und am Wegrand nur kurz fressen lassen.› So beherzt habt auch ihr euch auf den Weg gemacht. Und auch wenn ihr euer Ziel nicht von Anfang an gekannt habt, ihr habt den Mut bewiesen, euch darauf einzulassen.»